Heilpraktikerversicherung Vergleich bei Stiftung Warentest (5-2017)

2017-05-24 16:09

Heilpraktikerversicherung Test bei Stiftung Warentest (5-2017)

Normalerweise beschäftigen wir uns ja vornehmlich mit dem Zahnzusatzversicherung Vergleich. Heute schauen wir anlässlich einer aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest mal ein wenig über den Tellerrand und widmen uns dem Thema Ergänzungsversicherungen. Das sind Tarife, die nicht nur für Zahnersatz leisten, sondern oft auch Brille oder Heilpraktiker abdecken. Stiftung Warentest hat im Mai 2017 59 Tarife unter die Lupe genommen.

 

Ergänzungsversicherungen - von allem ein bisschen was 

Zunächst die Frage: was ist denn eigentlich eine ambulante Ergänzungsversicherung? Dabei handelt es sich um Zusatzversicherungen, die nicht speziell eine bestimmte Sparte absichern, wie z.B. die Zahnzusatzversicherung, die Brillenversicherung oder die Heilpraktikerversicherung. Eine ambulante Ergänzungsversicherung bietet normalerweise von allem ein bisschen, also z.B. Leistungen für Zahnersatz kombiniert mit Brillenleistung oder Heilpraktiker. Oftmals sind auch andere Leistungen beinhaltet, z.B. ambulante Vorsorge, Auslandsreiseschutz oder Heilmittel / Hilfsmittel (z.B. Hörgeräte).

Wer seine Zähne bestmöglich versichern möchte und viel Wert auf gute Leistungen für Zahnersatz oder Prophylaxe legt, ist bei diesen Tarifen meist fehl am Platz. Daher bieten wir solche Produkte in unserem Vergleich mit wenigen Ausnahmen auch nicht an. Oftmals sind gerade die Leistungen im Bereich Zähne eher schwach ausgeprägt. Wer aber keinen klaren Fokus auf Zahnleistungen hat und sich gerne allgemein in verschiedenen ambulanten Bereichen absichern möchte, für den ist so eine ambulante Zusatzversicherung mit Brille & Co eine gute Alternative zur reinen Zahnzusatzversicherung.

  

Stiftung Warentest 5-2017 - Fokus auf Leistungen für Heilpraktiker 

Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Test den Fokus auf Leistungen für Heilpraktiker und Naturheilverfahren gelegt. Getestet wurden 59 Tarife, die mindestens Leistungen für diese Bereiche boten. Viele davon bieten auch Leistungen für Zahnersatz oder Brille, wobei das aber kein Auswahlkriterium war. Bewertet wurden Leistungen aus allen 3 Bereichen. Unterschieden hat Stiftung Warentest die Heilpraktikerversicherungen nach Varianten mit steigenden Beiträgen (ohne Alterungsrückstellungen) und konstanten Beiträgen (mit Alterungsrückstellungen). Ausgenommen wurden im Test ambulante Tarife für das Kostenerstattungsprinzip sowie Tarife, die nicht nur ambulante Leistungen sondern auch stationäre Leistungen (Krankenhaus, Chefarzt / 1- bzw. 2-Bett-Zimmer) versichern. 

Im Bereich der Tarifleistungen für Heilpraktikerbehandlung bzw. Naturheilverfahren wurde das Testergebnis von 4 Faktoren bestimmt: Homöopathische Behandlung einer Allergie (30%), Akupunkturbehandlung als Schmerztherapie (30%), jährliche Obergrenze (30%), erstattungsfähige Verfahren (10%). Über diese Verteilung kann man geteilter Ansicht sein. 60% des Testergebnisses werden damit von zwei „Beispiel“-Behandlungen bestimmt, wobei unklar ist, ob der Interessent überhaupt Wert auf diese Behandlungsmethoden legt. Die jährlichen Höchstgrenzen hingegen, die für jeden, der eine Heilpraktikerversicherung vergleicht, sehr wichtig sind, wurden nur mit 30% gewichtet. Diesem Kriterium hätte man aus unserer Sicht eine höhere Bedeutung beimessen sollen - schließlich ist gerade das der Hauptfaktor in der Frage, ob sich eine private Heilpraktikerversicherung rechnet oder nicht.

Bei der Brillenleistung wurden zwei Musterfälle auf jeweils 12 Jahre hochgerechnet. Man ging von der Anschaffung von 6 Einstärkenbrillen bzw. von 3 Gleitsichtbrillen innerhalb von 12 Jahren aus, wobei beide Fälle mit je 50% gewichtet worden sind. Beim Thema Zahnersatz orientierte sich die Stiftung Warentest an denselben Testkriterien, die auch schon für den Zahnzusatzversicherung Test im November 2016 angesetzt worden sind (siehe Link).

 

Heilpraktikerversicherung - Sie benötigen Hilfe?

Wir beraten Sie gerne kostenlos und helfen Ihnen dabei, die beste Zusatzversicherung für Heilpraktiker und Naturheilverfahren zu finden. Rufen Sie uns einfach zur Beratung an unter 08142 651 39 28 (Mo-Fr 8-18 Uhr) oder kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Unsere Experten stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen Sie beim Vergleich

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Heilpraktikerversicherung - die Testsieger bei Stiftung Warentest

Gute Tarife mit Heilpraktiker Leistung gibt es laut Stiftung Warentest schon für unter 20 Euro für einen Erwachsenen, beispielsweise die Tarife AXA Med, LVM EG-Komfort oder Württembergische NH - hier zahlen Erwachsene bei Eintritt mit 43 Jahren zwischen 10 und 19 Euro monatlich, Kinder zwischen 4 und 6 Euro. Die besten Heilpraktikerversicherungen sind deutlich teurer: ein 43jähriger, der sich im Tarif Debeka EAplus versichert, zahlt rund 50 Euro monatlich. Bei der Universa im Tarif Uni-MedA-Exklusiv ist der Einstiegsbeitrag 46 Euro, später liegt er etwas höher. Fast alle Tarife im Test leisten für Osteopathie, wenn ein Heilpraktiker die Behandlung durchführt. Viele leisten auch für Osteopathie durch Ärzte - wer darauf Wert legt, sollte unbedingt vor Abschluss genau nachlesen, welche Behandler in den Versicherungsbedingungen als erstattungsfähig definiert werden. 

Wer mit seiner bestehenden Ergänzungsversicherung unzufrieden ist und wechseln möchte, dem rät die Stiftung Warentest tendenziell zur Vorsicht. Laut Finanztest macht ein Wechsel nur Sinn, wenn man jung und gesund ist. Oftmals ist ein Tarifwechsel beim bestehenden Versicherer die bessere Lösung. Diese Aussage können wir als Spezialmakler absolut unterschreiben. Oftmals scheitert der Neuabschluss bei älteren Menschen an einer neuen Gesundheitsprüfung.

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Bei uns erfahren Sie, wie viel eine gute Zahnzusatzversicherung kostet.

 

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