Stiftung Warentest - FAQ Zahnzusatzversicherung

2015-01-23 13:03

Finanztest beantwortet die wichtigsten Fragen: Was bringt die private Zusatzpolice?

Unter dieser Überschrift beantwortete die Verbraucherzeitschrift „FINANZtest“ einige wiederkehrende Fragen Ihrer Leser zum Thema Private Zahnzusatzversicherung.

So geht es beispielsweise darum, ob und für wen sich eine Zahnzusatzversicherung grundsätzlich lohnt, wie man seine Zahnversicherung wechselt und ob sich ein Zahnzusatzversicherung Vergleich lohnt.

 

Allgemein gilt: Die Stiftung Warentest empfiehlt den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung allgemein für alle, denen die von der gesetzlichen Krankenversicherung bezuschusste Standardversorgung nicht ausreicht. Wer beispielsweise statt der von der Krankenkasse vorgeschlagenen Metallkrone eine optisch schönere Lösung aus Keramik bevorzugt, der muss mit hohen Zuzahlungen rechnen.

Optimalerweise sollte man eine private Zahnzusatzversicherung laut Stiftung Warentest schon mit etwa Mitte 30, Anfang 40 abschließen, denn ab da erhöht sich statistisch das Risiko, teuren Zahnersatz zu benötigen, deutlich.

Darüber hinaus empfiehlt die Stiftung Warentest ihren Lesern, die Angebote für Zahnversicherungen zu vergleichen, denn es gibt durchaus erhebliche Preisunterschiede bei Zahnzusatzversicherungen.

Die Stiftung Warentest bietet ihren Lesern für 7,50 Euro eine Analyse für Zahnzusatzversicherungen an. Unser Zahnzusatzversicherung Experte Maximilian Waizmann, Geschäftsführer der Versicherungsmakler Experten GmbH hat sich das Angebot der Stiftung Warentest genauer angesehen:

 

Zunächst mal klingt das Angebot der Stiftung Warentest natürlich nicht schlecht, da man einen neutralen Vergleich erhält, der nicht von Interessen einzelner Versicherungsgesellschaften beeinflusst ist.

Die Qualität des Vergleiches ist m.E. allerdings als mangelhaft zu bezeichnen. Es wird zwar abgefragt, wie wichtig, oder unwichtig dem Interessenten Leistungen für die Regelversorgung, Privatzahnärztliche Versorgung, Inlays, Implantate und die Höhe der anfänglichen Summenbegrenzungen sind. Aber das war es dann auch schon.

Was die Stiftung Warentest in ihrer sogar kostenpflichtigen Analyse komplett außer acht lässt, sind zum einen die Annahmevoraussetzungen der einzelnen Versicherungsgesellschaften – denn je nach individuellem Zahnzustand kommen viele Versicherungstarife – so gut sie möglicherweise auch sein mögen – für den einzelnen eventuell gar nicht mehr in Frage, weil der Versicherer aufgrund Angaben über fehlende bzw. ersetzte Zähne oder laufende / angeratene Behandlungen gar nicht mehr versichern würde.

Darüber hinaus berücksichtigt die Stiftung Warentest in ihrer Zahnzusatzversicherung Analyse keinerlei Leistungen für Zahnerhaltung und Prophylaxe. Diese Zusatzleistungen für professionelle Zahnreinigung, Kunststofffüllungen, Wurzel- oder Parodontosebehandlung sind zwar möglicherweise nicht „existentiell“; jedoch können Sie dennoch individuell den Ausschlag geben, ob für einen Interessenten das Angebot A oder das Angebot B vorzuziehen ist.

Hier bietet unser Zahnzusatzversicherung Vergleichsrechner sogar kostenlos doch eine weitaus bessere Übersicht als die Analyse der Stiftung Warentest. Unser Rechner bezieht sogar den einen oder anderen Direktversicherer in die Analyse mit ein, z.B. den letzjährigen Testsieger der Stiftung Warentest, Deutsche Familienversicherung, Tarif Zahnschutz Exklusiv.

Desweiteren bietet die Analyse von Finanztest zwar eine Übersicht mit Preisvergleich verschiedener Tarife – eine „echte“ Empfehlung, welcher der genannten Tarife jedoch letztlich am interessantesten für den Anfrager ist, fehlt im Angebot von Stiftung Warentest.“

 

Ob es sich lohnt, das Angebot der Stiftung Warentest wahrzunehmen, muss jeder Interessent für sich entscheiden. Im übrigen empfiehlt die Stiftung Warentest auch für Kunden mit einer laufenden Zahnzusatzversicherung, einen Wechsel zu prüfen. Zum einen sollten Personen mit einer bestehenden Zahnversicherung prüfen, ob es beim aktuellen Versicherer günstigere Tarife gibt – das hat den Vorteil, dass Wartezeiten und bereits erworbene Leistungsansprüche angerechnet werden.

Der Wechsel zu einem anderen Anbieter birgt laut Stiftung Warentest gewisse Risiken, die bedacht werden sollten. Wer beispielsweise in einer laufenden Behandlung ist oder weiß, dass in absehbarer Zeit Behandlungsbedarf ansteht, der sollte nicht zu einer neuen Gesellschaft wechseln, da diese Vorschäden in aller Regel nicht bezahlen.

Das Angebot der ERGO Direkt ZEZ, wo auch laufende Behandlungen erstattet werden, sieht die Stiftung Warentest kritisch, wenn der Interessent nur geringen Behandlungsbedarf hat. Denn in diesem Fall übersteigen die Beiträge während der 24monatigen Mindestlaufzeit möglicherweise sogar die zu erwartenden Leistungen, da dieser Tarif zwar für laufende Behandlungen leistet, jedoch nur den gesetzlichen Festzuschuss verdoppelt.

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2019

2019-02-10 16:31

Für was ist eine Zahnzusatzversicherung?

Viele Menschen fragen sich, wofür man eigentlich eine Zahnzusatzversicherung braucht. Die Antwort ist eigentlich einfach: die gesetzliche Krankenkasse bietet für Zahnersatz nur geringe Zuschüsse, die sich auf Basis der sogenannten Regelversorgung berechnen.

Wer auf eine gute Versorgung seiner Zähne Wert legt (z.B. Implantate o.Ä.) und die hohen Kosten dafür nicht selbst tragen möchte, sollte eine Zahnzusatzversicherung abschließen.

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2019-02-10 14:57

Wie viel kostet eine gute Zahnzusatzversicherung?

Eine gute Zahnversicherung kostet für junge Erwachsene ab 8 Euro im Monat. Wer älter ist oder mehr Leistungen versichern möchte, zahlt mehr. Wie viel die Versicherung genau kostet, hängt vom Alter, vom Zahnzustand und von der Qualität bzw. dem Umfang der versicherten Leistungen ab. 

Bei uns erfahren Sie, wie viel eine gute Zahnzusatzversicherung kostet.

 

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