Zahnzusatzversicherung News & Aktuelles

Zahnersatz nötig? Härtefall? Tipp: Zahnzusatzversicherung

Maximilian Waizmann | Versicherungsfachmann BWV

Sie brauchen Zahnersatz? Sie haben nur wenig Geld zur Verfügung und damit Anspruch auf die Härtefallregelung? Eine Zahnzusatzversicherung haben Sie auch nicht? Kein Problem, wir können Ihnen helfen.

Wenig Geld, HartzIV & keine Zahnzusatzversicherung

Es ist schon ein Dilemma. Gerade wer z.B. arbeitslos ist und auf Sozialleistungen wie Hartz IV angewiesen ist, hat meist kein Geld übrig, um eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. „Wie soll man das alles bezahlen?“ denkt man sich, wenn man einen Heil- und Kostenplan im mittleren vierstelligen Bereich vorgelegt bekommt. An Implantate ist da meist gar nicht zu denken, auch wenn es in dieser Situation von der gesetzlichen Krankenkasse sogar einen höheren Zuschuss für Zahnersatz gibt. Wer HartzIV bezieht, gilt bei der Krankenkasse als Härtefall und hat damit Anspruch auf den sogenannten „doppelten Festzuschuss“.

Beispiel:

Zahnersatz Teleskopprothese Kosten Aufstellung Eigenanteil

Versorgung des Oberkiefers / Unterkiefers mit einer Teleskopprothese

Geplante Kosten der Versorgung:8.724,24 Euro

Festzuschuss der GKV (ohne Bonus): 2.636,91 Euro

Zahnersatz Festzuschuss Teleskopprothese ohne Bonus

Normalerweise beträgt der Eigenanteil des Patienten in diesem Fall 6.087,33 Euro

ohne Anspruch auf die Härtefallregelung erhält der Versicherte von ERGO-Direkt noch mal 2.636,91 Euro oben drauf.

mit Anspruch auf die Härtefall-Regelung müsste der Versicherte nach Leistung der ERGO Sofort-Versicherung überhaupt keinen Eigenanteil mehr selbst tragen!

Jetzt noch eine Zahnzusatzversicherung, die zahlt - das wärs

Kein Problem. Die ERGO Zahnersatz Sofort kann man auch noch abschließen, wenn es bereits einen Heil- und Kostenplan (HKP) vom Zahnarzt gibt. Versicherungsbeginn muss lediglich spätestens innerhalb von 6 Monaten nach Erstellung des Kostenplanes sein, dann leistet die ERGO Direkt auch für die geplante Behandlung. Die Leistung der ERGO Direkt wird ohne Wartezeit und ohne Leistungsstaffel erbracht - die ERGO Direkt verdoppelt Ihnen den Festzuschuss, den Sie von der gesetzlichen Krankenkasse bekommen.

Diese Zahnzusatzversicherung ist nicht sinnvoll für Menschen, wo nur ein oder zwei Zähne behandelt werden müssen - damit sich der Abschluss lohnt, muss schon etwas mehr gemacht werden. Schließlich kostet dieser Zahntarif auch jeden Monat 33,90 Euro für Erwachsene und man ist mindestens 24 Monate an die ERGO Direkt gebunden (24 x 33,90 Euro = 813,60 Euro). Bei Personen mit Anspruch auf die Härtefall-Regelung lohnt sich der Abschluss allerdings doppelt, da die ERGO Direkt in diesen Fällen die volle Kassenleistung verdoppelt, inklusive Härtefall-Regelung.

 Da kommt dann schnell eine deutlich höhere Leistung raus, als man auf Sicht der Mindestlaufzeit einzahlt. Erhält man für die geplante Behandlung mehr als den Betrag, den man auf Sicht der 2 Jahre einzahlt (813,60 Euro), ist der Abschluss praktisch ohne Risiko und man profitiert auf jeden Fall davon.


Das könnte Sie auch interessieren

Längere Wartezeiten beim Zahnarzt - geht der AOK Bayern das Geld aus?

Die AOK Bayern ist mit etwa 4,6 Millionen Versicherten die viertgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands. Sie zählt damit eigentlich zu den finanzstärksten und stabilsten Krankenkassen in Deutschland. Eigentlich.

Denn wie vor wenigen Tagen von der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns  (KZVB) mitgeteilt wurde, geht der AOK Bayern das Geld aus. Für das Jahr 2023 droht eine "massive Budgetüberschreitung" - in Folge sei die zahnmedizinische Versorgung der 4,6 Millionen Versicherten gefährdet.

Maxcare - Erfahrungen 2024

Sucht man aktuell nach einer guten & leistungsstarken  Zahnzusatzversicherung, stößt man beim stöbern im Internet schnell auf einen neuen Anbieter namens „Maxcare“, der mit dem Slogan „Maximaler Zahnschutz.

Das Ende der neuen Parodontitis-Richtlinie?

Das heute verabschiedete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) verfolgt ein redliches Ziel: Kassenpatientinnen und -patienten vor steigenden Zusatzbeiträgen zu schützen. Doch gleichzeitig befürchtet die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), dass durch die damit verbundenen Einschnitte, ein Meilenstein der präventiven Zahnversorgung bereits kurz nach der Einführung wieder ad acta gelegt werden muss: Die Parodontitis-Therapie.

Copyright 2024 Versicherungsmakler Experten GmbH
Bitte warten
 Schließen
Kostenlose Beratung 08142 651 39 28 Mo - Fr 8.30 - 18.00 Uhr