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zuletzt aktualisiert 07.11.2024
Es gibt verschiedene Methoden des Zahnbleachings, darunter das In-Office-Bleaching in der Zahnarztpraxis und das Home-Bleaching mit Schienen oder Bleaching-Sets für den Heimgebrauch. Beim In-Office-Bleaching werden die Zähne mit einer hochkonzentrierten Lösung in einer einzigen Sitzung aufgehellt, oft unterstützt durch Licht oder Laser. Beim Home-Bleaching trägt der Patient über einen Zeitraum von Tagen oder Wochen ein Bleaching-Gel mit individuell angefertigten Schienen auf die Zähne auf.
In diesem Ratgeber:
In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über die Abläufe der verschiedenen Bleaching-Methoden, deren Wirkung und Sicherheit sowie Tipps zur richtigen Anwendung für bestmögliche Ergebnisse.
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Wer schöne weiße Zähne haben möchte, kann zwischen verschiedenen Arten des Bleachings wählen. Zunächst muss man sich entscheiden: professionelles Bleaching in der Zahnarztpraxis, im Kosmetikstudio oder Do-it-Yourself Bleaching zu Hause. Alle Verfahren haben Vor- und Nachteile. Wir stellen die Unterschiede der verschiedenen Varianten im Vergleich übersichtlich dar.
Beim Power-Bleaching (oder In-Office-Bleaching) trägt der Zahnarzt das Bleaching-Mittel direkt auf die Zähne auf. Die gesamte Behandlung dauert meist rund 90 Minuten. Verwendet werden meist Bleichmittel auf Wasserstoffperoxid-Basis (H2O2) mit einer Konzentration von bis zu 38%.
Beim professionellen Bleaching in der Zahnarztpraxis werden deutlich höher konzentrierte Bleichmittel verwendet wie in Kosmetikstudios oder bei Bleaching-Sets, die es im freien Verkauf zu erwerben gibt. Damit kann ein deutlich besseres und schnelleres Ergebnis erzielt werden.
Die vorbereitenden Maßnahmen beim Home-Bleaching sind praktisch dieselben wie beim Bleaching in der Zahnarztpraxis:
siehe 3.1.2: Kontrolle auf Kariesfreiheit, Zahnfleischgesundheit, Zahnreinigung, Bestimmung Zahnfarbe und gewünschtes Ergebnis.
Bleaching-Schiene für zu Hause
Wer sich ein Bleaching-Set für zu Hause kauft, findet darin häufig auch zwei Schienen. Diese können dann selbst an die eigene Zahnform angepasst werden, indem sie vorher in heißem Wasser eingeweicht und dann im Mund sanft angedrückt werden.
Anschließend füllt man das Gel in die Schiene und setzt diese für einige Zeit im Mund ein. Wie lange die Schienen getragen werden sollen, hängt von den Vorgaben des konkreten Produktes und der Konzentration des verwendeten Bleichgels ab.
Bei der do-it-yourself-Variante besteht die Gefahr, dass die Schiene nicht optimal abschließt und das Peroxid-Gel mit dem Zahnfleisch in Kontakt kommt und Reizungen verursacht.
Einige Hersteller liefern sogar eine Lichtquelle, um den Effekt zu verstärken. Viele solcher Schienen-Sets haben gute Bewertungen und Erfahrungsberichte von Nutzern (z.B. in den Amazon-Bewertungen).
Beispiele für Schienen-Systeme zur Selbstanwendung:
Bleaching-Strips
Bei dieser Variante kauft man ein Set mit dünnen Streifen aus Kunststoff, die ein gering dosiertes Whitening-Gel enthalten. Diese Streifen klebt man täglich auf die Frontzähne und belässt sie dort je nach Hersteller und Produkt für ca. 30 bis 120 Minuten.
Bei manchen Herstellern (z.B. rapid white) lösen sich die Stripes von alleine auf und der Mund kann danach einfach ausgespült werden. Die Streifen haben meist eine bestimmte Geschmacksrichtung (z.B. Minze). Die Anwendung erfolgtje nach Hersteller meist über ca. 2-3 Wochen täglich.
Liest man Erfahrungen im Internet, scheint es, dass das Anbringen der Plastikstreifen nicht ganz einfach bzw. etwas gewöhnungsbedürftig ist. Aufgrund einer EU Verordnung dürfen die Bleaching-Streifen maximal 0,1% Wasserstoffperoxid enthalten – viele Hersteller arbeiten daher mit sanfteren Wirkstoffen. Allerdings ist auch der Effekt nicht so hoch wie bei anderen Bleaching-Methoden.
Beispiele für Bleaching-Strips aus der Drogerie:
Bleaching-Stift
Sogenannte „Whitening-Pens“ versprechen schnelle Zahnaufhellung mit sofortiger Wirkung. Die Stifte können zu Hause oder auch unterwegs angewendet werden.
Mit dem Stift „pinselt“ man ein Wasserstoffperoxid-haltiges Gel direkt auf die Zähne und lässt es kurz einwirken. Da die Konzentration maximal 0,1% beträgt, sind die Stifte frei verkäuflich.
Die Zähne sollten vor dem Auftragen gereinigt und getrocknet werden. Man sollte trotz der niedrigen Konzentration beim Aufbringen darauf achten, dass das Gel nicht mit dem Zahnfleisch oder den Lippen in Berührung kommt.
Der Effekt solcher Whitening-Stifte ist meist eher geringfügig und lässt nach einigen Wochen wieder nach.
Beispiele für Whitening-Pens:
Bleaching-Zahncreme
Das hat vermutlich jeder schon mal zu Hause ausprobiert – eine Zahncreme mit dem Zusatz „White“. Wenn man sich ohnehin schon täglich die Zähne putzt, wäre es doch super, wenn die Zahnpasta einfach das aufhellen der Zähne übernehmen könnte.
Wie das funktioniert? Naja, die „Weißmacher“-Zahnpasten enthalten kein Peroxid oder andere chemische Aufheller, sondern sogenannte „Putzkörper“ - die kann man sich wie mini-kleine Partikelchen vorstellen, die gemeinsam mit der Zahnpasta Verfärbungen und Unebenheiten „wegschmirgeln“ sollen (wie ein Schleifpapier, nur sanfter).
Eine besondere Form ist die Zahnpasta mit Aktivkohle – eine schwarze Zahnpasta. Von den herkömmlichen Whitening-Zahnpasten unterscheidet sich diese eigentlich nur durch den Inhaltsstoff Aktivkohle, der einerseits die charakteristische schwarze Farbe verleiht und andererseits eine absorbierende Wirkung haben soll (z.B. DrSmile Whitening Zahnpasta mit Aktivkohle).
Solche Zahncremes haben – was die Aufhellung der Zähne anbelangt - allerdings nur einen minimalen Effekt, weil sie Verfärbungen nur sehr oberflächlich erreichen.
Äußerliche Zahnverfärbungen lassen sich mit professioneller Zahnreinigung und äußerlich angewandten Bleaching-Mitteln häufig beheben.
Doch was tun, wenn ein Zahn nach einer Wurzelbehandlung dunkel wird? Man spricht oft von einem „toten“ oder „devitalen“ Zahn. Bei einem solchen Zahn werden im Laufe der Zeit Blutreste oder abgestorbenes Gewebe freigesetzt, die sich mit Bakterien verbinden und dunkle Farbveränderungen hervorrufen.
Hier hilft dann nur noch ein sogenanntes „internal Bleaching“ oder auch „Walking Bleach“ bezeichnet. Bei dieser Methode wird das Bleichmittel direkt in den gesäuberten Wurzelkanal des abgestorbenen Zahnes injiziert, um diesen „von innen“ heraus aufzuhellen. Diese Technik kann nur professionell vom Zahnarzt durchgeführt werden.
Das Bleichgel muss einige Tage im Zahn verbleiben, da die Wirkung zeitverzögert eintritt. Nach etwa einer Woche kann das Ergebnis überprüft und der Vorgang bei Bedarf wiederholt werden.
Diese Methode ist risikoarm, schmerzfrei und kostet je Zahn etwa 100 bis 200 Euro.
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