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Update: aktualisiert 03.07.2025
Spricht man im Zusammenhang mit Zahnersatz von einer Krone, dann ist damit die Überkronung der natürlichen, stark beschädigten Zahnkrone gemeint. Unter natürlicher Zahnkrone versteht man den äußerlich sichtbaren Teil des Zahnes, der aus dem Zahnfleisch herausragt.
In unserem Ratgeber möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick über die Kosten, die unterschiedlichen Kronenarten sowie den Ablauf der Behandlung geben.
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Kapitel 1: Zahnkronen im Allgemeinen
Als Zahnkrone bezeichnet man den sichtbaren Teil eines Zahnes. Ist die „natürliche“ Zahnkrone beschädigt oder zerstört, kann die moderne Zahnmedizin mit einer künstlichen Zahnkrone für Ersatz sorgen.
Eine künstliche Zahnkrone ist ein Zahnersatz aus Metall (z.B. Gold) oder Keramik, bei dem eine passgenau im Labor angefertigte Krone wie eine Kappe über den defekten Zahn gesetzt wird. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Zahn so stark beschädigt ist (z. B. durch Karies, Unfall), dass er nicht mehr durch eine Zahnfüllung zu retten ist.
Um die natürliche Zahnsubstanz so lange wie möglich zu erhalten, werden oftmals auch „tote“ und wurzelbehandelte Zähne zur Stabilisierung überkront.
Auch bei Zahnkronen gilt es, die Vorteile und die Risiken gegeneinander abzuwägen.
Kapitel 2: Kosten, Eigenanteil & Versicherung
Inhalt:
2.1 Wie viel kosten Zahnkronen?
2.2 Was zahlt die Krankenkasse für Zahnkronen?
2.3 Wie hoch ist der Eigenanteil für Zahnkronen?
2.4 Was übernimmt eine private Zahnzusatzversicherung?
Wie hoch der Preis einer Kronenversorgung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist, wie viele und welche Zähne versorgt werden sollen, wie umfangreich die Schäden sind und aus welchem Material gefertigt wird.
Am teuersten sind Vollkeramik- und vollverblendete Kronen, die im Frontzahnbereich eingesetzt werden. Im Seiten- und Backenzahnbereich erfüllen weit günstigere Metallkronen ihren Zweck.
Die Gesamtkosten der Behandlung ergeben sich aus dem zahnärztlichen Honorar und den Kosten für das Labor (Material und Arbeitszeit). Je nach Zahnarzt und Labor, bzw. Wohnort können diese Kosten unterschiedlich hoch ausfallen.
Kronenart: |
Kosten |
Metallkrone unverblendet - günstigste Variante (NEM) |
ca. 250 - 450 € |
Metallkeramikkrone (Verblendung Keramik) |
ca. 300 - 600 € |
Goldkrone |
ca. 500 - 900 € |
Kunststoffkrone / Langzeitprovisorium |
ca. 100 - 450 € |
Teilkeramikkrone |
ca. 400 - 700 € |
Veneers (Keramikverblendschalen) |
ca. 700 - 1200 € |
Vollkeramikkrone |
ca. 700 - 1100 € |
Teleskopkrone |
ca. 700 - 900 € |
Welche Zuschüsse die Krankenkasse zahlt, richtet sich nach dem individuellen zahnmedizinischen Befund, der den Zustand des gesamten Gebisses berücksichtigt. Dabei wird jedem Befund eine „ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche“ Regelversorgung hinterlegt, für die ein jährlich angepasster Betrag ausgewiesen wird, der sogenannte Festzuschuss.
Dieser Festzuschuss deckt 60% bis 75% der Durchschnittskosten der Regelversorgung ab und gilt unabhängig davon, bei welcher gesetzlichen Krankenkasse Sie versichert sind. Ihr Eigenteil für eine Krone bleibt also gleich, egal ob Sie bei der Techniker Krankenkasse, Barmer oder einer anderen gesetzlichen Krankenkasse versichert sind.
Wichtiger Hinweis: die gesetzliche Kasse übernimmt nicht (!) pauschal 60% - 75% der wirklich entstehenden Kosten – die anteilige Kostenübernahme kann in den meisten Fällen deutlich niedriger ausfallen, weil im Regelfall nicht nur die günstige Regelversorgung mit Nichtedelmetall durchgeführt wird, sondern hochwertigere Materialien verwendet werden.
Mithilfe eines Bonusheftes ist es möglich, den Festzuschuss auf 70% (5 Jahre lückenlos) bzw. 75% (10 Jahre lückenlos) zu erhöhen.
Für Patienten mit geringem Einkommen gibt es eine Härtefallregelung: Sie erhalten den doppelten (Grund-)Festzuschuss, mindestens aber die Kosten für die Regelversorgung.
Die aktuellen Festzuschüsse finden Sie bei der kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) zum Download.
Die anteilige Kostenübernahme kann in den meisten Fällen deutlich niedriger ausfallen, weil im Regelfall nicht nur die günstige Regelversorgung mit Nichtedelmetall durchgeführt wird, sondern hochwertigere Materialien verwendet werden.
Am Beispiel der Versorgung eines weitesgehend zerstörten Backenzahnes, lässt sich das gut nachvollziehen:
Die Richtlinie der gesetzlichen Krankenkassen schreibt die Behandlung mittels einer Vollkrone aus Metall vor.
Die Höhe der Gesamtkosten werden im Behandlungsvorschlag der Krankenkasse auf 382,09 € (192,72 € für die zahnärztliche Leistung + 189,37 € für die zahntechnischen Leistungen) festgesetzt (Stand: 01/2025):
Im Normalfall erhalten Sie einen Zuschuss zur Regelversorgung von 60%.
Durch den Nachweis eines Bonusheftes, lässt sich der Zuschuss erhöhen:
Festzuschuss |
Eigenanteil |
|
ohne Bonusheft |
229,25 € |
152,84 € |
+ mit 5 jährigem Bonusheft |
267,46 € |
114,63 € |
+ mit 10 jährigem Bonusheft |
286,57 € |
95,52 € |
Doppelter Festzuschuss (Härtefall) |
382,09 € |
0 € |
Stand: Januar 2025 | Quelle: https://www.kzbv.de/festzuschussbetraege
Wünschen Sie eine von der Regelversorgung abweichende Behandlungsart, können deutlich höhere Gesamtkosten entstehen.
Selbst bei einem 10 Jahre lang regelmäßig gepflegten Bonusheft steigt der Eigenanteil auf bis zu ca. 700 €!
Zahnersatz kann sehr teuer werden – die Kosten für eine einzelne Krone sind noch überschaubar. Benötigt man mehrere Kronen, kommen schnell relativ hohe Summen zusammen.
Wer sich vor hohen Kosten schützen möchte, sollte über den Abschluss einer Zahnversicherung nachdenken. Gute Tarife übernehmen die Kosten für Zahnkronen zu 90 oder 100% - doch es gibt auch günstigere Angebote mit niedrigeren Leistungen (z.B. 80%). Unsere Zahnzusatzversicherung-Experten helfen gerne bei der Wahl des optimalen Tarifes.
Hochwertige Zahnkronen aus Keramik- oder Gold sind ästhetischer und langlebiger!
Allerdings auch deutlich teurer als der Vorschlag der gesetzlichen Krankenkasse. Je nach Ausführung und der individuellen Umstände bewegen sich die zu erwartenden Kosten für eine Behandlung mittels Gold- oder Keramikkrone zwischen 500 € und 1000 €. Der zu erwartende Eigenanteil steigt dementsprechend, da die Krankenkasse lediglich den Anteil der Regelversorgung (bis zu maximal 286,57 €) deckt.
Wichtig ist vor allem, die Zahnzusatzversicherung "rechtzeitig" abzuschließen – also zu einem Zeitpunkt, wo die Zähne noch intakt sind und keine Behandlungen notwendig sind. Wer mit dem Abschluss wartet, bis ihm der Zahnarzt eröffnet, dass er Zahnersatz benötigt, hat in aller Regel Pech gehabt, denn: Versicherungen leisten normalerweise nicht bei laufenden oder angeratenen Behandlungen (außer spezielle Zahnzusatzversicherungen mit Sofortleistung)!
Wer speziell eine gute Versicherung für die Absicherung von Kronen sucht, sollte auf folgende Punkte achten:
Eine gute Zahnzusatzversicherung übernimmt - je nach Tarif - bis zu 100% für hochwertige Zahnkronen, Implantateoder sonstigen teuren Zahnersatz.
Kapitel 3: Behandlungsablauf
Kapitel 4: Arten von Zahnkronen
Inhalt:
4.1 Zahnkronen nach Position
4.2 Zahnkronen nach Funktion
4.3 Zahnkronen nach Material
4.4 Zahnkronen nach Art der Befestigung
Welche Art der Zahnkrone eingesetzt wird, ist sehr unterschiedlich. Grundsätzlich lassen sich Kronen nach ihrer Position, Funktion, Größe und Ausdehnung dem verwendeten Material sowie der Art der Verankerung am Zahn unterscheiden.
Zur Versorgung größerer Defekte werden im Backenzahnbereich Voll- oder Teilkronen verwendet.
Ist ein Schneidezahn klinisch zerstört, besteht die Möglichkeit, diesen mittels einer Frontzahnkrone (oder Schneidezahnkrone) zu ersetzen.
Alternativ kommen an Frontzähnen auch sogenannte Veneers oder Teilkronen zum Einsatz, sofern der Zahn nicht vollständig zerstört ist. Veneers sind hauchdünne Keramikverblendschalen, die außen am Frontzahn aufgebracht werden können. Der Zahnschmelz wird dazu teilweise abgetragen.
In der Regel verwenden Zahnärzte Füllungen, um eine weitere Schädigung kariöser oder missgebildeter Milchmahlzähne zu verhindern. Alternativ kann eine konfektionierte (vorgefertigte) Krone auf einem Milchzahn angebracht werden. Diese Kronen sind in einer Vielzahl von Größen erhältlich und können metallfarben oder weiß sein.
Konfektionierte Kronen werden bei der Versorgung von Milchbackenzähnen (Molaren) im Falle eines fortgeschrittenen Kariesbefalls, bei entwicklungsbedingten Missbildungen des Zahnschmelzes oder bei einer bereits durchgeführten Wurzelbehandlung empfohlen.
Hiermit sind die klassischen künstlichen Zahnkronen gemeint, die bei einem größeren Zahndefekt oder klinischer Zerstörung der Zahnkrone als Zahnersatz dienen.
Wenn das Zahnbein (Dentin) aufgrund eines Zahnschmelz-Defektes freigelegt ist, wird eine Schutzkrone eingesetzt, um den Dentinkern und das Zahnmark gegen die zerstörenden Einflüsse aus der Mundhöhle zu schützen. Sie überdeckt somit die Zahnsubstanz der klinischen Krone. Sie können mit der vorgeprägten Kaufläche auch die Basis für ein perfektes Provisorium sein.
Unter einer Ankerkrone versteht man einen natürlichen und überkronten Zahn, der als seitliche Verankerung für eine Zahnbrücke eingesetzt wird. Sie sitzt an jeweils einem Ende der Brücke, mit der ein nicht mehr vorhandener Zahn ersetzt wird. Sie stützt die Brücke und garantiert so den dauerhaft erforderlichen Halt.
Eine weitere Variante stellt eine spezielle Art der Verankerungskrone, die Teleskop- oder Konuskrone dar. Gemeint ist hier eine zweiteilige Konstruktion (deshalb auch Doppelkrone genannt), die der Befestigung einer herausnehmbaren Prothese im Gebiss dient. Diese Krone besteht dabei aus zwei Teilen: Einer inneren Zahnkrone, die am Zahnstumpf befestigt wird, und einer äußeren Zahnkrone, die auf die innere gesetzt wird und herausnehmbar ist. Sie ist befestigt an einer Prothese und somit das Bindeglied zwischen Prothese und Zahn.
Unter einer Vollkrone (oder auch Mantelkrone) versteht man eine eine Restauration der natürlichen Zahnkrone. Sie deckt nicht nur die geschädigte Kaufläche ab, sondern umfasst den zerstörten Zahn vollständig und bildet dabei so gut wie möglich den natürlichen Zahn ab.
Mit einer Teilkrone (auch als Onlay bezeichnet) werden Teilbereiche der natürlichen Zahnkrone, wie z. B. nur die geschädigte Kaufläche, stabilisiert. Eine Teilkrone ist sinnvoll, wenn der Zahn nur leicht beschädigt ist und eine Vollkrone noch nicht notwendig ist.
Vorteil: Es bleibt viel gesunde Zahnsubstanz bestehen.
Vorteile:
Es geht wenig gesunde Zahnsubstanz verloren: Bei dieser Versorgung muss weniger gesunde Zahnsubstanz abgetragen werden, als z. B. bei Vollkeramikkronen.
Material meist gut verträglich: Bei korrekter Präparation und hochwertiger Legierung ist diese Krone meist sehr gut verträglich.
Preiswert: Im Vergleich zu anderen Kronenarten eher preiswert, da bei dieser Versorgung kein großer zahntechnischer Aufwand dahintersteckt.
Langlebig und robust: Die Vollgusskrone ist aus mundbeständigem Material und deshalb sehr langlebig/haltbar.
Nachteile:
Kosmetisch unbefriedigend: Ästhetisch ist diese Krone eher für den nicht-sichtbaren Bereich geeignet.
Metallallergie: Nicht jeder verträgt „Metalle“ im Körper.
Geschmacksstörungen oder Korrosionen möglich: Wenn Nachbarzähne mit einem anderen Material, z. B. Amalgam versorgt sind, kann es zu Geschmacksstörungen sowie zur oberflächlichen Korrosion und elektrolytischen Vorgängen kommen.
Temperaturempfindlichkeit: Da das Metall Temperaturen gut leitet, kann es insbesondere anfangs zu Temperaturempfindlichkeiten kommen.
Vorteile:
Haltbarkeit: Die Dichtigkeit von Metallgerüsten ist unübertroffen. Die Keramikverblendung kann zwar abplatzen, was aber die Haltbarkeit in der Regel aber nicht beeinträchtigt.
Verträglichkeit: Diese ist bei Titan optimal, bei Gold sehr gut, Stahl in der Regel auch meist gut verträglich, aber nicht umumstritten.
Temperaturisolation: Durch die Verblendung ist das Metall gut isoliert, weshalb es kaum noch zu Temperaturempfindlichkeiten kommen kann.
Aussehen: Ästhetisch weniger vom natürlichen Zahn zu unterscheiden, verliert aber gegen die Vollkeramik durch die fehlende Lichtdurchlässigkeit (Transparenz).
Nachteile:
Stärkeres Beschleifen nötig: Bei der Vorbereitung für eine Verblendkrone muss der Zahn stärker beschliffen werden als für eine Metallkrone.
Reizungen möglich: Durch die aufwendige Präparation sind Reizungen und Entzündungen des Zahnnervs möglich.
Sehr kostenintensiv: Die Verblendung muss oftmals als reine Privatleistung getragen werden. Mit Goldgerüsten gehört diese Versorgung mit zu den teuersten. Mit einem Stahlgerüst ist die Krone wesentlich günstiger.
Sichtbare Ränder: Unter Umständen können mögliche sichtbare Ränder bei Metallkeramikkronen Eindruck der Ästhetik trüben.
Vorteile:
Stabilität: Die Goldlegierung ist sehr stabil und hält dem Kaudruck dauerhaft stand.
Vorteil für Knirscher/Kiefergelenksprobleme: Patienten, die Knirschen oder Kiefergelenksprobleme haben, sind mit Goldkronen aufgrund der hohen Stabilität oftmals besser beraten.
Tragekomfort: Gold besitzt eine ähnliche Härte wie der Zahnschmelz und fühlt sich deshalb beim Beißen angenehm und natürlich an.
Verträglichkeit: Allergien auf Gold und dessen Legierungen sind eher selten.
Nachteile:
Aussehen: Ästhetisch sind Goldkronen eher für den nicht-sichtbaren Bereich geeignet.
Kosten: Im Vergleich zu anderen Metallen ist der Preis einer Goldkrone deutlich höher. Zusätzlich kann der Preis für Gold stark variieren (Goldpreisschwankungen).
Temperaturempfindlichkeit: Wie bei Metallkronen kann es auch hier anfangs zu Temperaturempfindlichkeiten kommen, weil das Metall die Temperaturen gut leitet.
Ablagerungen: Plaque und Bakterien lagern sich eher an Metall- als an Keramikkronen an. Das umliegende Zahnfleisch kann deshalb schneller gereizt reagieren. Demzufolge eher ungeeignet für Patienten, die anfällig für Parodontose sind.
Vorteile:
Außergewöhnliche Ästhetik: Durch die hohe Lichtdurchlässigkeit kann mit Keramik ein außergewöhnlich gutes kosmetisches Ergebnis erzielt werden.
Allergiker-geeignet: Die Krone ist frei von Metallen uns somit die ideale Lösung für Allergiker. Es gibt kaum Unverträglichkeitsreaktionen und keine Reaktionen mit anderen Metallen im Mund.
Ablagerungen: Auf der glatten Oberfläche können sich Bakterien und Plaque nicht so gut ablagern. Das umliegende Zahnfleisch wird so weniger gereizt.
Temperaturisolation: Keramikkronen haben generell eine verminderte Temperaturleitfähigkeit Schnelle Behandlung (nur CEREC): speziell CEREC-Kronen können mittels modernster Technik (3D-Computer-Vermessung & 3D-Drucker) in einer Behandlungssitzung gefertigt und eingesetzt werden.
Nachteile:
Stärkeres Beschleifen nötig: Zahn muss umfangreicher als bei z. B. Metallkronen beschliffen werden, damit die Krone ausreichend Platz findet. Dabei geht auch viel von gesunder Zahnsubstanz verloren.
Preis / Kosten: Vollkeramikkronen sind sehr teuer und eine reine Privatleistung.
Fehlende Möglichkeiten für weiteren Zahnersatz: Mit Vollkeramikkronen gibt es keine Möglichkeit für Brücken im Seitenzahnbereich.
Vollkunststoffkronen werden heute eher als Langzeitprovisorium verwendet und dienen als Übergangslösung bis zum endgültigen Zahnersatz. Es werden hierfür entweder vorgefertigte Rohlinge benutzt oder eine individuelle Vollkunststoffkrone gefräst.
Metallkronen oder Verblendkronen werden in der Regel mit einem speziellen Zement am Zahn befestigt, während Keramikkronen mit einem Kunststoffkleber fest aufgeklebt werden.
Zahnimplantate dienen als künstliche Zahnwurzel nach einem vollständigen Zahnverlust. Der auf einem Implantat befestigte Zahnersatz wird als Suprakonstruktion bezeichnet. Wird ein einzelner Zahn mittels Implantat ersetzt, wird auf das Implantat eine künstliche Zahnkrone gesetzt.
Als Material für eine Implantatkrone kommen sowohl Stahl, Gold wie auch Keramik infrage. Aus ästhetischen Gründen werden immer mehr Keramikkronen als Implantatkronen verwendet.
Bei einem völlig geschädigten Zahn, muss für den Halt der Krone ein Stift in den Zahnstumpf eingesetzt werden. Dieser Stiftzahn dient dann als Anker bzw. Sockel für die Zahnkrone.
Kapitel 5: Haltbarkeit und Pflege
Allgemein gültige Regeln zur Haltbarkeit einer Krone gibt es nicht, da viele Faktoren auf das Ersatzstück einwirken.
Entscheidend für eine lange Verweildauer im Mund sind eine gute Planung und Eingliederung des Zahnarztes, die exakte Verarbeitung des Zahntechnikers und vor allem eine optimale Mundhygiene des Patienten.
Genau wie bei natürlichen Zähnen sollten Sie auch Kronen vor allem nach zuckerreichen Mahlzeiten intensiv putzen. Für die Pflege von Kronenrändern und Zahnzwischenräumen empfiehlt es sich, regelmäßig Zahnseide und Interdentalbürsten zu verwenden.
Hier sammelt sich oftmals jede Menge organisches Material, welches zu erheblichen Problemen, wie z. B. Zahnfleischreizungen und erheblichen Entzündungen führen kann.
In seltenen Fällen kann eine Zahnkrone abbrechen - tritt dieser Fall ein, sollte man möglichst umgehend den Zahnarzt aufsuchen.
Kapitel 6: Risiken & Komplikationen
Wurde die Krone professionell angefertigt und eingesetzt, ist das Risiko einer Komplikation im Normalfall äußerst gering.
Dennoch kann es beim und nach dem Einsetzen einer Zahnkrone zu folgenden Reaktionen kommen:
Kapitel 7: Zahnkronen im Ausland machen lassen
Wer seine Zähne in Deutschland umfangreich sanieren lässt, muss trotz Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse oftmals im 4- bis 5-stelligen Bereich zuzahlen.
Da der Eigenanteil von gesetzlichen Krankenkassen immer gleich hoch ausfällt, egal ob Sie bspw. bei der AOK oder DAK versichert sind, erscheint Zahnersatz aus dem Ausland (z. B. Ungarn, Polen, Türkei) in dieser Situation oftmals als eine günstige Alternative. Das muss auch nicht in jedem Fall schlecht sein. Niedrigere Preise bedeuten nicht zwangsläufig, dass hier schlechter gearbeitet wird.
Allerdings gibt es zur Qualität von Zahnersatzversorgungen aus den angrenzenden EU-Staaten kaum verlässliche Untersuchungen. Ob der Zahnersatz hält, was die wohlklingende Werbung verspricht, zeigt sich oftmals erst nach einigen Jahren.
Der medizinische Dienst Rheinland-Pfalz hatte in einer Studie aus dem Jahre 2008 beklagt, dass etwa ein Drittel der im Ausland gefertigten Brücken und Kronen schlecht gemacht war. Bei den 88 begutachteten Patienten wurden unter anderem abstehende Kronenränder, ein fehlerhafter Gebissschluss oder die Nutzung von zu stark vorgeschädigten Zähnen als „Pfeiler“ für den Zahnersatz bemängelt.
Nachteile:
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